Gedanken …

Januar 2021:  Immer noch herrscht Covid19! Aus dem Lockdown „light“ wurde ein echter Lockdown, bis Ende des Monats ist vieles geschlossen oder eingeschränkt, wahrscheinlich auch darüber hinaus. Wir haben uns wieder in unseren Kokon begeben,  unser Laden ist (fast) unsere einzige Verbindung zur Außenwelt. Der Dezember 2020 war der krachende Höhepunkt eines doch so anderen Jahres, wir waren – zum ersten Mal – ausverkauft, was Tee, Gewürze, Honig und Oliven betraf. Langsam füllen sich die Regale, langsam können wir wieder aus dem Vollen schöpfen.

20.01.2021:   Es geht weiter! Schärfer, härter, kompromissloser – und genau wie vorher. Jeder der LandesfürstInnen kocht sein/ihr eigenes Süppchen, hebelt hier das, dort jenes aus. Und letztendlich bleibt alles beim Alten. Anstatt für vielleicht einen Monat alles komplett dicht zu machen, auch die Büros, die Wirtschaft, Schulen, den Handel bis auf reine Lebensmittel, die Kontakte ganz einzuschränken, Ausgangssperren zu verhängen, das Leben also komplett herunterzufahren, statt dessen wird mal hier eine Kleinigkeit verschärft und dort eine andere Kleinigkeit gelockert. I´m not amused …

Wir haben gestern knappe 80 Kilogramm Ware aus Kreta bekommen – Essig, Honig, Käse, Ouzo und Oliven – unsere Kunden und wir würden gute vier Wochen bei einem LockLockdown überleben! Bei einer reinen Ouzo-Oliven-Diät noch länger … βισ δεμνψηστ ιν διεσεμ Τηεατερ …

 21.01.2021:    Et es wie et es und et blievt wie et is.

30.01.2021: Regen, Corona, Regen! Wenn ich ein gläubiger Mensch wäre, würde ich jetzt vermuten, dass der Herr uns neben der Seuche auch noch die Sintflut geschickt hat, um uns für unsere Sünden an der Umwelt zu strafen. In der ersten Etage ersticken die Menschen auf der Intensivstation, unten auf den Straßen ersticken, nein, ersaufen sie in den Wassermassen. Da ich aber kein allzu gläubiger Mensch bin ( man/frau möge mir verzeihen ), gehe ich davon aus, dass zumindest die Regenflut die Rache meiner Wetter-App ist, die ich vor einigen Tagen von meinem Handy gelöscht habe, weil ich den „Ussel“ nicht mehr ertragen konnte …

31.01.2021:  Es regnet —— nicht!  ——- Jetzt doch!

01.02.2021:  Ich habe heute mit Ioannis Giannoutsos von „Botano“ in Kouses, Süd-Kreta, gemailt. Wir benötigten noch ein paar Gewürze, wollten außerdem wissen, wie es dem Team geht in dieser Zeit. Auch hier auf Kreta ist ein strikter Lockdown, diejenigen, die vom Tourismus abhängen – und das sind hier sehr viele – haben stark zu kämpfen, einige haben aufgegeben, suchen sich Jobs in Chania, in Rethimnon oder in Heraklion. Wenn irgend möglich werden wir in diesem Jahr mit unserem Berlingo runter fahren – und nach ein paar Wochen mit einer vollen Ladefläche zurückkommen … darauf einen Ouzo oder zwei …

Die Aussicht auf diese Möglichkeit, die Möglichkeit, das Meer zu sehen, sei es in Kreta oder in Holland, dass ist das, was uns nach vorne blicken lässt. Die Aussicht auf Primtjes ( junger Hering) und Kabeljauw, auf  Σαρδέλλες ( Sardinen) und σαλάτα χωριάτικη (trad. Griechischer Salat) ließ uns den  Januar, lässt uns den Februar und vielleicht noch den März überstehen. Die Aussichten auf Leben und Leichtigkeit werden uns auch dieses Jahr stark prägen, vielleicht auch unsere Sicht auf die Dinge …..

02.02.2021:   Das Wort der Woche: “ φιλότιμο“ … 

Es ist schier unmöglich, eine genaue Übersetzung dieses wunderschönen griechischen Begriffs zu geben. Wörtlich heißt „Filotimo“: „Freund der Ehre“, aber auch: Würde, Opferbereitschaft, Stolz, Mut, Respekt, Pflichtbewusstsein. Der griechische Philosoph Thales beschrieb es wie folgt: „Filotimo auf die griechische Art ist wie das Atmen. Ein griechisches Leben ist kein griechisches Leben ohne Filotimo. Ohne Filotimo ist es besser, nicht zu leben.“ Filotimo verlangt Respekt und tiefe persönliche Freiheit und ist nicht etwas, das die Griechen lernen: es ist angeboren. „Ich bin ein Mensch, ein freies Individuum und egal, wer Du bist, egal wie mächtig oder wie niedrig, verlange ich ohne zu fragen Deinen Respekt.“ 

Was Sie dazu brauchen?
“ …. 2-3 positive Gedanken,
1 l Lebensgefühl,
500 g Gastfreundschaft,
1 ganze reife Freundschaft (Frucht ohne Haut),
10 Tropfen Unterstützungsgefühl,
etwas Stolz, Würde und Pflichtbewusstsein (aus dem Vorratsschrank).

Für die Soße:
5 EL Aufopferungsbereitschaft,
5 EL Verzicht (am besten geeignet ist der Ich-Verzicht), frisch gemahlenen Respekt … mit dieser Einstellung im Herzen freuen wir uns auf Ihren Besuch!  … “ (Aus dem Buch „Filotimo!: Abenteuer, Alltag und Krise in Griechenland“ von Andreas Deffner)

04.02.2021:    S-O-N-N-E!!! Fünf Buchstaben, die ein ganzes Innenleben umkrempeln können, die Gedanken und Gefühle in Sphären katapultieren können, in denen kein Platz ist für „Grau in Grau“, Corona , Regen, Kälte. Kein Platz für Negatives, für Dunkles, für Schwarzdenken. Es ist einfach eine plötzliche Leichtigkeit da, die vieles von dem, was in den letzten Wochen und Monaten passiert ist, verdrängt, die dich plötzlich wieder an andere Dinge denken, dich wieder lächeln lässt …

05.02.2021:  Nun denn, es war ein kurzer Ausflug ins Land des Lächelns. Es regnet wieder …aber ich habe „das Licht am Ende des Tunnels gesehen …“ ( Spahn ). Oder Merkel? Oder Söder? Oder gar der Andy?

10.02.2021:    

 

 

 

 

 

Nachdichtung aus dem Russischen
von Alexander Puschkin (1829)

„O, Frost und Sonne! Welch ein Morgen!
Noch schlummerst du, mein Schatz, geborgen.
Doch ist es Zeit, nun aufzustehn!
Du solltest dich mit müden Blicken
am zarten Morgenrot erquicken
und wie der Nordstern selbst erblühn! …“

 

Im Klartext: raus aus den Federn und vor dem Frühstück Schnee schaufeln! Danach halb erfroren abwarten und Tee trinken, ob denn nun ein Kunde es heute wagt, sich bis zu unserem Laden durchzukämpfen und den Schneewehen zu trotzen. Und immer wieder Schnee schaufeln …

16.02.2021:   So allmählich steigen die Temperaturen in einen angenehmeren Bereich. Das heißt, es ist an der Zeit, wieder über den Wochenmarkt und die Hofläden nachzudenken. Im März will ich´s  anpacken ….

18.02.2021:  „Avondklok“… es läutet die Abendglocke. Bei uns hier in Germania heißt das: „Ausgangssperre“! Avondklok, ein so viel freundlicherer Ausdruck für ein und dasselbe. Die Niederlande sind weiter im absoluten Lockdown, es gibt einen Avendklok von 21 Uhr bis 4:30 Uhr, erstmalig seit Ausbruch der Corona-Pandemie müssen auch Geschäfte im Einzelhandel – außer für den täglichen Bedarf – schließen, Veranstaltungen sind verboten, Alkohol und Softdrugs (wie Cannabis) dürfen zwischen 20 Uhr und 7 Uhr nicht verkauft werden … hier in Germania stagnieren die Inzidenzzahlen, genauso wie in Zeeland, Covid19 lässt sich nicht beeindrucken von politischen  Entscheidungen und virologischen Erkenntnissen. Die „Bellheimer Gartentage“ an Pfingsten sind in den August verschoben, der „Deutsch-Französischer Bauern- und Genussmarkt“ in Bellheim im Juni ist gestrichen, über den Kakteenmarkt in Offenbach wird noch nachgedacht, vom „Frühlings-und Brunnenfest“ in Neustadt habe ich erst gar nichts gehört. In Kandel („Öl-und Kräutermarkt“) rätselt man noch, andere kleinere Bauernmärkte stehen bereit. Wie so vieles bereit steht. Bereit zu öffnen, endlich wieder Geld zu verdienen. Im Weg steht hierbei nur die Politik, die mit teils unsinnigen Entscheidungen die Existenz vieler Selbstständiger auf das Massivste gefährdet. Aldi, Lidl und Konsorten dürfen alles und jedes verkaufen, ohne großartige Hygienemaßnahmen oder sonstige Vorkehrungen – und die kleinen Händler, die Gastwirte, die Theater, Kinos, Künstler, die sich intensiv mit diesem Punkt beschäftigen und beschäftigt haben, die stehen im Regen. Ausnahme: unsere systemrelevanten Frisöre. Die haben Glück, das in den Discountern noch keine Haarschnitte und Dauerwellen verkauft werden. ( „Aldi/Lidl-Schnitt mit Föhnwelle: ab Donnerstag für € 3,99 ..“ ) Vielleicht sollten wir unsere Polit-Clowns mal über die Grenze zur Bewusstseinserweiterung in einen Coffee-Shop schicken. Aber vor 20 Uhr! Wegen „Avendklok“ …

19.02.2021:  … habe gerade meine Winterdepression zum Christian Anders-Zug gebracht und ihr bei der Abfahrt zugewunken. Sie hat sich nicht mehr umgedreht. Hoffe, sie ist im kommenden Dezember bei ihrer Rückkehr besser gelaunt … habe mit einem Käfer Tango in der Sonne getanzt, mich ins nasse Gras gelegt und bin mit den Wolken gereist. Das sollte ich wohl niemandem erzählen …

22.02.2021: Morgen geht es zum Wochenmarkt! Freitag bin ich auf einem Hofladen! Samstag wird der Laden gerockt! Und am Sonntag will meine Liebste mit mir segeln geh´n, ach ja, das ist so schön, dass wir dann segeln geh´n … ich habe am Samstag per Mail noch zusätzliches Olivenöl bestellt, auch die begehrten 1Liter-Kanister von Mihelakis. Die Lager sind dann wieder voll, egal, ob es Bauern-märkte gibt oder nicht in diesem Jahr. Wir spielen immer noch mit dem Gedanken, im September/Oktober mit dem Auto runter nach Kreta zu fahren. Wenn wir nicht dort in Quarantäne müssen. Wenn  Lockerungen da sind. Wenn es keinen Avondklok mehr gibt. Wenn ….

26.02.2021:  Ab dem 27.02.2021 ist Avondklok von 21:00 Uhr bis 05:00 Uhr in der Verbandsgemeinde Germersheim. Bis zum 07.03.2021. Die Zahlen steigen wieder. Ich weiß nicht warum. Die Frisöre öffnen. Die kleinen Einzelhändler endlich auch. Die Restaurants, Gaststätten, Theater und Kinos bleiben zu. Den Rest habe ich vergessen. Ich kann mir nicht mehr alles merken. Das frische Olivenöl aus Kreta ist heute angekommen. Bio-Olivenöl und das „Kretische Mädchen“.  Normalität. Tut aber gut. Wir werden unseren Berlingo zu einem Campingmobil umbauen. Warum? Weil ich diese Enge nicht mehr ertrage. Und weil es gut tut! Ich möchte den Himmel über mir sehen. Darum bin ich gerne auf den Wochenmärkten, den Bauernmärkten. Ich möchte mit den Leuten reden. Versuchen, sie zu verstehen. Ihre Schicksale, ihre Sorgen, ihre Gedanken verstehen. Das tut mir gut! Das frische Olivenöl aus Kreta ist heute angekommen. Normalität. Tut sehr gut. Es wäre schön, wenn es mehr von diesem „Tut gut“ gäbe. Seit vielen Monaten fehlt mir dieses „Tut gut“. Jeden Tag etwas mehr. Aber es tut gut, dass das frische Olivenöl heute gekommen ist. Beim Zeus, was tut das gut … und wenn es Ihnen/euch gefällt ( ich zumindest bin begeistert), dann tut es noch mal so gut!!!! Tun wir uns einfach gut …

03.03.2021:  Dieses goldgelbe, ins leichte Grün gehende Olivenöl, nach Sonne, nach Meer, nach diesem typischen Geruch Kretas duftend. Es schmeckt nach frisch gemähtem Gras, nach Oregano, nach Herzblut, nach kretischen Oliven, die mit viel Sorgfalt geerntet und gepresst wurden. Ich bin im Olivenöl-Rausch. Ich trinke Olivenöl pur. Ziehe Olivenöl. Überall rein und drauf kommt dieses herrliche Olivenöl, in den Salat, in den Brotteig, auf das Brot, unter das Brot, ins Müsli, in die Pfanne, auf das Gemüse, Fleisch und Fisch werden dick eingepinselt, nur  bei Marmelade schrecke ich – noch – zurück. Ich würde mich am liebsten in eine Badewanne voller Olivenöl legen wie Odysseus, der nach seinem Schiffbruch eine Phiole Olivenöl von Nausikaa, der Tochter des Königs Alkinoos, entgegen nahm, um sich den Schaum der Meere, die Qualen seiner Irrfahrt vom Körper zu waschen. Und um dann wie ein Adonis den Fluten zu entsteigen. Aber wie entsorge ich als umweltbewusster deutscher Bürger das ganze Öl? Kann ich es noch zum Braten verwenden? Oder soll ich den Motor meines Berlingos umbauen lassen? Er fährt dann  mit bestem Olivenöl. Kostet halt der Liter 13,00 Euro. Aber davon träumen B´90/Die Grünen ja schon lange … Es sind halt diese kleinen Dinge des täglichen Lebens, die mich Abstand von solchen Aktionen halten lassen. Eigentlich schade. Die alten Griechen rieben nach dem Bad ihren Körper mit Olivenöl ein, um ihn zu wärmen und anzuregen. Dadurch vermieden sie ein Austrocknen der Haut. Eine Wellness-Kur, die durchaus zu empfehlen ist. Und schön soll Olivenöl auch machen. Und schlank. Und intelligent. Das wäre eine interessante Werbekampagne : Olivenöl macht schön intelligent schlank!! Und wer nicht intelligent ist …..

04.03.2021: Es wird ohne Impfstoff mehr geimpft, ohne Tester mehr getestet, die politische Rasselbande ist außer Rand und Band, die 90-100 Jährigen sind safe, die Jungen stecken sich immer häufiger bei den (alten) Tanten an, ob englisch, brasilianisch oder südafrikanisch. Ein sehr intelligenter Mensch hat zu den neuen Öffnungs-Perspektiven gesagt, dass “ … Deutschland Russisches Roulette spielt. Und dieses Spiel gefällt mir gar nicht.“ Überhaupt die „Perspektive“; in jedem zweiten Satz ist sie inzwischen zu finden. Sie kommt von perspicerelat: „mit dem Blick durchdringen, deutlich sehen, erkennen, wahrnehmen“. Deutlich sehen! Erkennen! Manche sollten das wörtlich nehmen. Es gibt den Perspektivenwechsel, die Perspektivenübernahme, die Vogelperspektive, die Fluchtpunktperspektive, die …… und die Perspektivlosigkeit! Das ist wohl die am meisten vorkommende Perspektive in dieser Zeit. Für viele. Für zu viele. Für viel zu viele …

05.03.2021:   OLIVENHAINer goes Instagram!! Zumindest will ich es versuchen. Ich springe auf den immer schneller werdenden Zug der Digitalisierung, will die Möglichkeiten, einen größeren Kundenkreis zu erreichen, nicht verpassen …

10.03.2021:  OLIVENHAINer goes analog!! Nicht ganz, aber ich kehre zu meiner guten alten Homepage mit meinen Gedanken zurück. Es war eine interessante Erfahrung, aber ich habe gemerkt, dass es immer zeitintensiver wurde und ich vor allem viele Leute erreicht habe, die ich gar nicht erreichen wollte. Für das Posten von Bildern und Filmen, mit Worten und Musik oder nur mit Text unterlegt, benötigt man schon einige Zeit, und das Ergebnis war für mich meist nicht zufriedenstellend. Also zurück zur guten alten „Schreibmaschine“. Es ist beschaulicher, ich sehe aus dem großen Terrassenfenster in unseren Garten, kann meine Gedanken besser sortieren und zu „Papier“ bringen —- unser Erpel ist wieder da! Er sitzt, wie jedes Jahr, auf dem Hallendach unseres Nachbarn und hält stundenlang Ausschau nach seiner Liebsten, die sich irgendwann in den nächsten Tagen dazu gesellt …

22.03.2021 : „Ostern 2020! Kaiserwetter! Und viel Zeit! Nach Holland auf die Märkte können wir nicht, also bleibt uns der Garten, Spaziergänge im Ottersheimer Wald (mit viel Abstand), kleine Fahrrad-Touren (ohne Biergärten). Ich genieße diese Ruhe, zu der ich gezwungen werde, kümmere mich um den Laden, desinfiziere – alles ohne Hektik, mit viel griechischer Musik, unterstütze die Brauer und Winzer, dazwischen der herb süßliche Geruch von Oregano und Thymian ( definitiv nur das! ). Es fehlt nur das Rauschen des Meeres – und der Duft von frisch gebratenen Sardinen…“ Fast vor einem Jahr! Eine äußerst entspannte Zeit, mit viel Ruhe, mit Gelassenheit, mit Hoffnung ….heute findet ein weiteres Treffen unserer PolitClowns statt, man munkelt von weiteren Verschärfungen und einem Lockdown bis Ende März. Nicht überall, aber das entscheiden die Damen und Herren vor Ort. Urlaub soll es vielleicht geben – im eigenen Ländle, in einer Ferienwohnung. Oder in Malle. Die Gastronomie soll vielleicht im Außenbereich öffnen dürfen. Nicht nur in Malle. Auch im Ländle. Und mit Test. Oder mit Impfung. Aber soweit sind wir hier in unserer Republik ja noch lange nicht. Hier im Land der Dichter und Denker müssen erst alle Entscheidungen diskutiert, verworfen, geändert, wieder diskutiert und dann auf die lange Bank geschoben werden. Und bis die Damen und Herrschaften zu einem Ergebnis und dann gar zu einem Entschluss gekommen sind, der auch wirklich – nach langen Diskussionen – in einem Gesetz mündet, tja , bis dahin ist Covid19 alt und grau und hat längst seine vielen Enkel, Urenkel und Ururenkel in die Welt geschickt …

23.03.2021:   In einer Nacht-und Nebelaktion sind wir ins Jahr 2020 zurückversetzt worden! Irgendjemand aus der Politik (vielleicht der Verfassungsschutz?) muss wohl meinen Blog verfolgen und den gestrigen Gedankengang aufmerksam gelesen und dahingehend verstanden haben, dass der deutsche Bundesbürger sich wieder ein ruhiges Osterfest wie Anno 2020 wünscht! Flugs wurde dieser Gedanke in einer nächtlichen Berliner Sitzung dazu auserkoren, dem Virus den österlichen Stinkefinger zu zeigen und einen Retro-LockDown zu kreieren, der es in sich hat. Fünf Tage absolute Ruhe, nur am Oster-Samstag haben die Lebensmittelgeschäfte geöffnet. Keine Kontakte, keine Ansteckungsgefahr – Covid19 wird ausgehungert und hängt spätestens am Dienstag danach in den Seilen wie ein ausgeknockter Boxer nach der 12 Runde. Dass allerdings der Deutsche im Allgemeinen und speziell im Besonderen nicht geneigt ist – und erst recht nicht in schwierigen Zeiten –  auf Speis und auf Trank zu verzichten, das wurde dabei nicht berücksichtigt. So kann sich Covid19 vor Ostern noch einmal so richtig bei Aldi und Konsorten austoben und durch die Reihen der eifrigen Käufer fegen wie einst der griechische Held Achill durch die Reihen der Trojaner. Tipp an die Politik: beim nächsten Überraschungsei die Bevölkerung erst im Nachhinein informieren!!!!

24.03.2021:  Wir haben den Retro-Gedanken aufgegriffen und werden unseren Laden vom Gründonnerstag bis einschließlich Dienstag schließen, werden vorher nicht einkaufen gehen, werden von frischen Brennesseln, von Bärlauch und Käfern ganz naturnah leben und uns ernähren, ab und an Anleihen der Tiefkühltruhe entnehmen und ich werde vorher schauen, dass der Kühlschrank gut mit Bier gefüllt ist. So werden wir genüsslich dem Osterfest entgegensehen…out of the black into the blue

Noch am gleichen Tag:  Eilmeldung!!!! Merkel kippt Osterruhe und übernimmt die Verantwortung für den „Fehler“!!! Eilmeldung!!!! Bundesregierung prüft Unterbindung von Urlaubsreisen ins Ausland!!! Eilmeldung!!!! Bundesregierung tritt geschlossen zurück und übernimmt Verantwortung für die Fehler ihrer Corona-Politik!?!? Eine dieser drei Aussagen ist ein Fake! Finde heraus, welche Aussage nicht stimmt und gewinne ein Wochenende auf  Malle mit Wladimir Wladimirowitsch Putin ::::))))))

25.03.2021:  

„ÄHÄHÄHÄHÄHÄHÄHÄH ….“ (Kommentar einiger MinisterInnen zur Ostermesse?)

„ÄHÄHÄHÄHÄHÄHÄHÄH….“ ( Kommentar vieler BürgerInnen zur Corona-Politik!)

 „MÄHMÄHMÄHMÄHMÄH…“ ( Äußerung eines Schafes im Ostfriesischen auf die Frage des Wolfes, ob es heute Abend schon etwas vorhabe!!)

28.03.2021:   Sommerzeit! Es ist an der Zeit! Für den Sommer!   „Summertime and the livin´is easy…“. Es ist die Zeit des Olivenöles!!!

02.04.2021: Unsere begehrten 1Liter-Kanister sind in begrenzter Zahl angekommen!!! Neue Projekte stehen an (siehe Interessantes am Rande). Und es ist die Zeit des Olivenöles! Knackige Salate werden kreiert, Bärlauch-Pestos gerührt, pfundschwere aldi-tinische Steaks in Olivenöl eingelegt und mariniert, bevor sie auf den Weber-Gasgrill kommen. Oder Feta-Käse mit eingelegtem Gemüse für die vegetarische Variante. Besonders gesundheitsbewusste Mitbürger gurgeln, ziehen, trinken Olivenöl. Es riecht nach Sommer, nach Sonne, nach Meer und nach Urlaub. Die Küsten Griechenlands, Istriens, Italiens, die Strände Portugals, Spaniens und Frankreichs, alle werden durch das Olivenöl fassbarer in diesen Zeiten, in denen wir unsere Träume nicht fassen dürfen. Es wärmt, beruhigt, entspannt – gibt einem das Gefühl zu leben. Es ist die Zeit des Olivenöles! Grün oder gold, leicht bitter, scharf im Abgang, fruchtig, mild, nach Gras, Avocados, nach Oliven schmeckend! Die ganze Peripherie des Lebens spiegelt das Olivenöl wieder: den samtigen Glanz frisch eingelegter Tomaten oder Paprika, die gesellschaftliche Heiterkeit und die angeregten Gespräche bei gutem Essen, die ausstrahlende menschliche Wärme, die heilenden Kräfte. Aber auch die Bitterkeit, die Schärfe seiner Frucht. Der griechische Philosoph Plutarchos bemerkte: „Unser Olivenöl wird kultiviert von Menschen, die Rücksicht nehmen, die wissen, was das Wort`Wertschätzung´bedeutet, die wissen, wie man zuhört. Das könnte die Bedeutung des Wortes´Respekt´sein. Denn die Welt kann nur überleben durch das Zurückgeben – und durch Respekt“!  …

09.04.2021:  Es gibt Neues von der Front! Wir sind „Omma und Oppa“ geworden! Ein acht Pfund schwerer und 52 cm großer kleiner Junge mit vollem Haar und einem schelmischen Grinsen. Er wurde direkt beim Eintritt in diese Welt in Olivenöl gebadet, um ihn unbesiegbar zu machen wie einst Siegfried, und ihn vor Hausdrachen, Himmelsdrachen, Schwiegermütter-Drachen, Nacht-und Nebeldrachen und Polit-Drachen zu schützen.

11.04.2021:  Der Bund baut uns eine Brücke! Eine Lockdown-Brücke! Über die wir trockenen Fußes sicher über den reißenden Corona-Fluss ans andere Ufer geleitet werden. Von den Granden der CDU/CSU und von „uns Mutti“. Dem Marsch von Spahn bis zum „Licht am Ende des Tunnels“ folgt jetzt der Marsch über die Lockdown-Brücke von Laschet. Gesünder ist der allemal, weil wir alle an der frischen Luft sind. Wenn ich allerdings an die zahlreichen maroden Brücken in Deutschland denke, die dringend restauriert werden müssten, besser gar abgerissen und neu aufgebaut werden sollten, dann beschleicht mich ein nicht näher zu definierendes Gefühl des Unwohlseins. Schon der Ausdruck „Lockdown-Brücke“ erinnert mich mehr an einen geschlossenen Brückenkopf als an ein für die Überquerung eines Hindernisses  geeigneter Viadukt, der allein schon per Definition – von lateinisch via „Weg“ und ductus „Führung“ — eine richtungsweisendere Bedeutung gehabt hätte. Und eine weitere Frage stellt sich : was erwartet uns am anderen Ende des Ufers? Nach der Überbrückung? Ein Land, in dem Milch und Honig fließt? Ist Laschet Moses, der sein Volk durch die Corona-Wüste zu einer Oase des Impfens führt? Oder ist es doch nur wieder eine Fata Morgana mit dem täglichen Murmeltier des Öffnen und Schließens, mit noch einem Tunnel, noch einer Brücke? Die führenden Köpfe dieser Republik hatten jetzt mehr als ein Jahr Zeit, sich auf diese Krise einzustellen, sich ihr entgegenzustellen, ließen immer wieder Zeit verstreichen, die wir eigentlich nicht haben, fahren das Land von einem nutzlosen Lockdown in den nächsten, weil es ihnen an Ideen mangelt. In der freien Wirtschaft wären Führungspersönlichkeiten bei einem solchen Krisenmanagement längst mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt worden. In unserer Bundesregierung dürfen Inkompetenzen wie Scheuer und Dobrinth wahllos unsere Steuer-Milliarden verschwenden, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Und Jens Spahn betreibt nur noch eine Art „Inkompetenzkompensationskompetenz“ (Odo Marquard), das heißt, er ist nur noch kompetent für eines: das Eingeständnis seiner eigenen Inkompetenz. Und was ist mit der Impfmittel-Beschaffung durch die EU, federführend vertreten durch Ursula von der Leyen, die schon in ihrem Job als Kriegsministerin beachtliche Misserfolge vorzuweisen hatte? Man könnte meinen, die Damen und Herren hätten noch nie etwas von Einkaufspolitik gehört. Haben sie wahrscheinlich auch nicht. Machen´s aber trotzdem! Jeder kleine Einzelhändler hat davon mehr Ahnung als diese hochbezahlten Sessel-Puper, die sich an Zahlen und (F)Akten aufgeilen und dabei die Realität langsam aus den Augen verlieren. Die Impf-Kampagne hat weder Hand noch Fuß. Erst seitdem die Hausärzte, Leute, die in dieser realen Welt arbeiten, eingreifen und impfen, klappt das Ganze wesentlich besser. Auch die Corona-Politik hat weder Hand noch Fuß. Vielleicht sollten wir Bürger sie in unsere Hand nehmen und sie unserem Leben und unserer Arbeit anpassen, uns eine Brücke zurück ins Leben bauen, die hält, was sie verspricht …

15.04.2021:  Es grünt so grün in unserem Land … endlich!

17.04.2021:   Heute hätten wir um 15:30 Uhr einen Impftermin gehabt! Bis gestern 18:00 Uhr! Dann hatten wir keinen Impftermin mehr! Obwohl dem Kreis Germersheim und Landau zusätzlich 2500 Impfdosen geliefert wurden, die für zusätzliche 500 Terminierungen gereicht hätten! Wegen doppelter Terminvergabe, so die nette Dame der Kreisverwaltung am Telefon, haben wir jetzt erst nächsten Samstag einen Termin! Voraussichtlich! „Sollte“, „wäre“ und „hätten“ sind wie „dürfte reichen“, „müsste eigentlich“, „voraussichtlich“ und „unter den gegebenen Umständen“ im Moment eine sehr angesagte Wortwahl unserer Regierung in Verbindung mit ihrer eigentlich und unter den gegebenen Umständen erfolgreichen Impfkampagne, die voraussichtlich immer mehr Fahrt aufnehmen würde, wenn denn genügend Impfstoff vorhanden wäre … aber das geht ja, Gott sei´s gedankt, im Kampf um die Kanzlerkandidatur stillschweigend unter. Man muss halt zu geeigneter Zeit dem Volk genügend Nebenschauplätze bieten, um die Gedanken in die gewünschte Richtung zu lenken. Panem et circenses. Brot und Spiele. Schon die alten Römer wussten, wie man das Volk bei Laune hält — wobei ich hiermit einen eleganten Bogen zum Olivenöl geschlagen habe …

25.04.2021:   Wir haben uns das ganze Wochenende erholt. Am Samstag wurden wir zum ersten Mal geimpft, am Sonntag haben wir die Sonne und die Ruhe bei einem Glas Wein in unserem herrlichen Garten genossen. Wir haben im Juni die Chance,  für eine Erweiterung unseres Vertriebsnetzes an den Niederrhein zu fahren. Das bedarf allerdings in Zeiten von Corona einer genauen Planung. Fixe Termine, Absprachen und ein „Time Management“. Aber wir sind froh, kommen zu dürfen und unser Bio-Olivenöl anbieten zu können. Es ist ein Gefühl des „coming home“. Wir haben unseren Wagen mit „Ququq“ zu einem Camping-Mobil umgebaut, werden in den nächsten Monaten jede Möglichkeit nutzen, unterwegs zu sein, mobil unser Olivenöl anzubieten, da wir  auch in diesem Jahr keine Bauernmärkte besuchen können. Es kommt eine Absage nach der anderen, und so haben wir uns entschlossen, dass wir „on Tour“ gehen. Termine und wichtige andere Dinge werden wir natürlich auf unserer Homepage frühzeitig veröffentlichen …

26.04.2021: Morgen ist Markt in „Germersche“! Die Ladefläche unseres Lieferwagens ist auf die Hälfte geschrumpft. Ququq braucht Platz! Aber das ist bei guter Planung und bei weisem Stapeln kein großes Problem. Statt eines Sonnen-/Regenschirms werde ich wieder meine Markise reaktivieren – viel Platz gespart! Es wird ein guter Morgen in „Germersche“ mit hoffentlich vielen netten, kaufwilligen Kunden …

05.05.2021:   Sturmböen am Dienstag in Germersheim auf dem Markt! Der Morgen fängt bescheiden an: eine Bö erfasst meinen Schirm und schickt ein paar meiner Bio Olivenöl-Flaschen und einiges an Essig-Flaschen auf die Bretter respektive auf das Pflaster. Bernd vom Weilerhöfer Puten-Mobil hilft mir sofort, reicht mir Küchenrollen und einen „Abfalleimer“. Nach einer halben Stunde ist das Gröbste beseitigt, den Rest übernimmt ein netter Angestellter der Stadt – nein, nein, nicht der Bürgermeister! Der Markt läuft erstaunlich gut, ohne Schirm, ohne große Ausstellung. Meine Kunden wissen, was sie möchten.

Der Inzidenz-Wert im Ländle sinkt allmählich, der Sommer naht, wenn auch noch nicht fühlbar. Regen hier, Kälte da, zwischendurch ein Sonnenstrahl, der die Gemüter kurz erhellt, aber halt nur kurz. Die Impfung läuft inzwischen an, die Impfzentren bekommen Biontech, die Ärzte Astrazeneca. Alles strömt- warum auch immer- in die Impfzentren. Und die Ärzte wundern sich. Jens Spahn auch. Und gibt erquickende, klärende, wenn auch nicht ganz verständliche Argumente und Lösungen zum Besten. Wie seit vielen Monaten. Manchmal kommt mir ein ganz ungeheuerlicher Gedanke: schließt alle Impfzentren, gebt den niedergelassenen Ärzten genügend Biontech und den Drive-in-Restaurants wie Mac Donalds, Burger-King und ähnlichen Etablissements Mengen von Astraseneca oder Johnson und Johnson. Während der Bestellung von Nuggets und Burgern gibt´s einen kurzen Piks, an der Kasse wird gleichzeitig die Krankenkassen-Karte durchgezogen, der nächste Termin bestimmt – un feddisch is … ohne Bürokratie, ohne großen Papierkram. Man muss einfach nur das Essverhalten unserer deutschen Bevölkerung mit in die Planung einbeziehen …

12.05.2021: Ich habe mich heute einfach noch einmal angemeldet! Zum zweiten Mal! Bei den Bellheimer Gartentagen ( BeGaTa) und beim Öl-und Kräutermarkt in Kandel. Es ist ein beruhigendes Gefühl! Angemeldet zu sein. Sogar zwei Mal. Auch wenn die Märkte nicht stattfinden sollten. Was ich aber nicht hoffe. Ich bin schließlich angemeldet! Sogar zwei Mal! Man darf in dieser Republik alles machen, wenn man nur angemeldet ist oder es angemeldet hat. Was auch immer! Auch Bauernmärkte! Schau´n wir mal. Für einen Impftermin habe ich mich auch angemeldet. Und der hat irgendwann stattgefunden! Also ….

12.05.2021:   Vatterdaach! Wor emmer jeck, als isch noch keen Papp wor. Als isch Vatter wor, wod et räuhijer oder isch älder. Jetz ben isch OPPA. Ens blecke, wat passert. Et is ja eesch morje …. verleech test isch mich un me dörfe dann een Bier em Jaade drinke met OMMA. Die hätt ja och Mutterdaach! (Vatertag! War immer lustig, als ich noch nicht Vater war. Als ich Vater war, wurde es ruhiger – oder ich älter. Jetzt bin ich OPPA. Bin mal gespannt, was passiert. Ist ja erst morgen… vielleicht teste ich mich und wir dürfen im Garten ein Bier trinken – mit OMMA. Die hatte ja auch Muttertag …)

16.05.2021:   Goch, Kleve, Kempen – vielleicht noch Kevelaer! Die Termine stehen, wir freuen uns auf den Niederrhein! Und auf einen Termin in den Niederlanden! Ich liebe diese Gegend, die Weitläufigkeit, die Unkompliziertheit der Menschen, den Dialekt, die Offenheit! Wir nehmen unser Bio-Olivenöl, unsere Oliven und den Tee, unsere Gewürze mit und hoffen, auf den Märkten und in persönlichen Gesprächen eine neue Vertriebsebene aufbauen zu können. Bekannte – und vielleicht Freunde – sollte ich noch genug haben! Auch nach 30 Jahren! Es ist meine Heimat! Immer noch …

PFINGSTEN 2021! Windig, regnerisch, wenig pfingstisch! Erst der monatelange Scheiß mit Corona – und jetzt klaut man uns auch noch den Sommer. Wir haben fast Juni, und meistens klettert das Thermometer nicht höher als 15°! Langsam habe ich die Faxen dick!

26.05.2021:  Gestern wurde der Öl-und Kräutermarkt in Kandel abgesagt! Zumindest für Ende Juni. Heißt: wenn nicht noch ein Ausweich-Termin gefunden wird (wie bei der BeGaTa), dann wird auch im zweiten Jahr kein Bauernmarkt stattfinden! Kein Bauernmarkt? Keine Bauernmärkte! Zu gefährlich, zu wenig staatliche Eingriffsmöglichkeiten! Und wie war das gleich noch mit „Brot und Spielen“? Keine Märkte, aber die Fußball EM (mit Zuschauern)! Denn der Inzidenzwert sinkt (wie übrigens im letzten Jahr auch), der Sommer (und die Bundestagswahl) kommen! Sonne, Europameisterschaft und Urlaubsmöglichkeiten stimmen, so hoffen unsere Polit-Clowns, den deutschen Michel milde. Und dass dann (trotz Impfangebot und Testung) die Inzidenz im November wieder sprunghaft steigen wird, darüber können nach der Bundestagswahl die dann Verantwortlichen in Ruhe nachdenken. Fakt wird sein: Schulen werden weiterhin keine Lüftungs-Systeme haben, die Krankenhäuser werden immer noch zu wenig Personal haben, das Pflegesystem wird immer noch am Anschlag sein. Aber wir hatten fünf schöne und leichte Monate fast ohne Corona! Und mit einer Wahl! Das Leben kann so einfach sein …

Heute kam unsere bestellte Palette aus Kreta mit Mengen von Honig, Oliven und unserem neuen Olivenöl. „Thema“ aus Sitia! Mild und die Zunge umschmeichelnd das „Exclusive„, fruchtig das „02“ im 3Liter-Kanister, füllig das ungefilterte „Early Harvest„, ein natives Olivenöl extra der frühen Ernte, ungefiltert, mit hohem Polyphenol – und niedrigem Säuregehalt (0,3% – 0,5%), dessen Oliven bereits im Oktober/November geerntet und gepresst werden. Neben unserem schon bekannten und beliebten Olivenöl von Iannis Mihelakis haben wir jetzt für die Liebhaber des milden Geschmacks ein weiteres Superior Olivenöl im Angebot. Freuen Sie sich auf die nächsten Wochen, wenn wir wieder Verkostungen durchführen können …

30.05.2021:  Apropos Verköstigungen! Die Inzidenzwerte sinken, der Gute-Laune-Pegel steigt. Es ist an der Zeit, mal wieder darüber nachzudenken. Seit Monaten verkaufen wir unser Olivenöl „aus der Erinnerung„, d.h., unsere Kunden wissen zwar noch, wie exzellent unser Olivenöl ist, den Geschmack auffrischen können sie aber erst daheim. Und das hat nun hoffentlich ein Ende! Denn wir möchten natürlich auch unser mildes Olivenöl aus Sitia unseren Kunden näher bringen – und das geht am besten über den Gaumen und die Nase! Also: probieren wir es!!!!!

01.06.2021:  Markt in Germersheim! Kaiserwetter!